Eine erholsame Städtereise oder ein aufregender Wanderurlaub belebt den Geist und sorgt für bleibende Erinnerungen. Ein lohnendes Ziel stellt der Winzerort Weißenkirchen in der Wachau dar. Die pittoreske Weinbaugemeinde liegt im Herzen Niederösterreichs auf einer Seehöhe von 206 Metern. Die Stadt umschließt die Ortsteile Joching, St. Michael, Wösendorf in der Wachau und Weißenkirchen in der Wachau. Erste Erwähnung findet der Ort in Aufschriften aus dem 12. Jahrhundert. Zur Gründung des Clarissinnenklosters Dürnstein schrieb Leutold I. von Kuenring eine Stiftungsurkunde, in der er die Weinberge Weißenkirchens anführt.

Weißenkirchen kombiniert Natur mit Kultur

Der malerische Ort im Waldviertel Niederösterreich eignet sich als Ziel für entspannte Wanderungen. Direkt an der Donau gelegen, besticht Weißenkirchen aufgrund seiner idyllischen Landschaft. Eingebettet zwischen Weinbergen gehört die Stadt zu den beliebtesten Urlaubsdestinationen in der Wachau. Zusätzlich bietet die Ortschaft zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die zum Teil aus dem späten Mittelalter stammen. Als ein Beispiel erweist sich die imposante Wehrkirche Mariae Himmelfahrt. Das Bauwerk aus weißen Steinen stammt aus der spätgotischen Epoche und verlieh dem Wanderort seinen Namen.

Direkt neben dem Sakralbau steht der noch erhaltene Teil der Festungsanlage. Hierbei handelt es sich um den 1335 erbauten Teisenhoferhof, der in der heutigen Zeit als Wachaumuseum dient. Mehrere Veranstaltungen finden in den spätmittelalterlichen Räumen statt. Beispielsweise nehmen Touristen hier an den Wachaufestspielen teil oder feiern mit den Einheimischen das Rieslingsfest. Nach einer Legende liegt der Ursprung der schmackhaften Rebe im Wachauer Weinbaugebiet. Weißenkirchen prägt das ursprüngliche Stadtbild, das trotz zweier Großbrände im 16. und dem 17. Jahrhundert nichts von seiner Würde verlor.

Im Ortsteil St. Michael steht die gleichnamige Kirche, die aus dem Jahr 1500 stammt. Ebenso beherbergt das Örtchen die älteste Pfarrei in der Wachau. Interessieren sich die Besucher für ausgedehnte Wanderungen, finden sie in Weißenkirchen zahlreiche Anlaufpunkte. Dabei überzeugen die kulturellen Sehenswürdigkeiten ebenso wie die kulinarischen Besonderheiten der Stadt. Speziell in der Innenstadt befindet sich eine Vielzahl von Gasthäusern und traditionellen Haubenrestaurants. Zudem bieten die Winzer der Region geführte Riedenwanderungen an. Die Besucher erleben den Anbau des berühmten Wachauer Weins und verkosten diesen auf Wunsch.

Weißenkirchen bietet Urlaub für alle Sinne

hotel-donauhofUm die Ortschaft zu erkunden, kehren die Touristen in dem malerischen Hotel Donauhof ein. Das familiär geführte Unternehmen bietet den Reisenden geschmackvoll eingerichtete Zimmer und ein authentisches Ambiente. Nach einem reichhaltigen Frühstück – bestehend aus regionalen Speisen – starten die Besucher in einen erholsamen Tag. Vom Hotel aus erreichen sie innerhalb weniger Minuten die Weinberge oder das Donauufer. In der warmen Jahreszeit bietet der Naturbadestrand eine angenehme Atmosphäre.

Demnach eignet sich Weißenkirchen für aktive Urlauber ebenso wie für Genießer, die guten Wein zu schätzen wissen. Für einen Tagesausflug erweist sich die Gruberwarte als lohnendes Ziel. Auf einer Höhe von 738 Metern bietet die Konstruktion einen eindrucksvollen Blick auf das Mieslingsbachtal. Bei einem wolkenfreien Himmel reicht der Ausblick bis zu der Donau bei Spitz. Des Weiteren erreichen die Besucher von Weißenkirchen aus innerhalb einer Fahrstunde die Kaiserstadt Wien.

Als Basis für spannende Wanderungen und Touren verzaubert das Weinbaugebiet in der Wachau jährlich über 14.000 Reisende. Sie profitieren neben den Attraktionen der Stadt von einer guten Infrastruktur. In den Sommermonaten durchquert eine Rollfähre die Donau und verbindet Weißenkirchen mit St. Lorenz in der Wachau. Die Anbindung ermöglicht den Besuchern eine bequeme Erkundung der Region.