Wodurch unterscheiden sich Wanderschuhe von Kletterschuhen

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Die wichtigsten Funktionen eines Wanderschuhs auf einen Blick: Wanderschuhe werden sowohl für Spaziergänge als auch für (extreme) Wanderungen genutzt. Somit hängt die Profilstärke der Sohle vom Verwendungszweck ab. Außerdem müssen Wanderschuhe sowohl wasserdicht als auch wärmend sein. Ansonsten sind Wanderer nicht für jede Witterung gewappnet. Schließlich müssen Wanderschuhe Füßen und Gelenken genügend Stabilität verleihen, damit das Verletzungsrisiko minimiert wird.

Die verschiedenen Wanderschuhtypen:

  • Kennzeichen eines Leichtwanderschuhs (Kategorie A/B): flexible und gut gedämpfte Sohle, niedriger Schaft.
  • Kennzeichen eines Wanderstiefels (Kategorie B/C): stabile und gedämpfte Sohle, niedriger Schaft.
  • Kennzeichen eines Bergwanderschuhs (Kategorie C/D): verwindungssteife Sohle, keine zu stark gedämpfte Sohle, hoher Schaft.
  • Kennzeichen eines Alpinstiefel (Kategorie D): verwindungssteife und kaum gedämpfte Sohle, hoher Schaft.

Worauf Sie beim Kauf achten müssen: Am besten probieren Sie Wanderschuhe abends mit Wandersocken, wenn die Füße etwas dicker sind als am Morgen. Wenn Sie Einlegesohlen benötigen, sollten Sie diese ebenfalls zur Anprobe mitbringen. Wenn nichts drückt, kann der Schuh gekauft werden, muss aber vor der ersten großen Tour eingelaufen werden. Denn Sie werden erst nach dreißig Minuten aktiver Bewegung merken, ob der Schuh wirklich passt. Einen guten Überblick über Wanderschuhe können Sie sich auf http://www.bergzeit.de/wanderschuhe.html verschaffen.

Worauf es bei Kletterschuhen ankommt

Die wichtigsten Funktionen eines Kletterschuhs auf einen Blick: Kletterschuhe zeichnen sich durch profillose Gummisohlen aus. Dadurch wird Sportlern optimaler Halt beim Klettern an Fels- oder Hallenwänden gewährleistet.

Die unterschiedlichen Kletterschuhtypen: Kletterschuhe gibt es mit weicher und harter Sohle. Weiche Sohlen garantieren ein optimales Gefühl für den Auftritt. Allerdings erfordern sie einen höheren Kraftaufwand und eine geübte Klettertechnik. Deshalb werden sie in der Regel von Profis getragen. Wohingegen Anfänger eher zu Kletterschuhen mit harten Sohlen greifen, da diese den Fuß bestens stabilisieren.

Die verschiedenen Verschlussarten:

  • Schnürung: Der Nachteil der Schnürung besteht darin, dass das An- und Ausziehen des Schuhs sehr aufwändig ist. Der Vorteil ist, dass die Schnürung stets nachgezogen werden kann und sich der Schuh gut an den Fuß anpasst.
  • Klettverschluss: Kletterschuhe lassen sich einfach verstellen und können schnell an- und ausgezogen werden.
  • Slipper: Sie werden durch Flexbänder am Fuß fixiert und ermöglichen ein schnelles An- und Ausziehen. Allerdings können sie nicht nachjustiert werden, wenn sie einmal ausgeleiert sind.

Worauf Sie beim Kauf achten müssen: Kletterschuhe dürfen weder drücken noch zu locker sitzen. Sitzt der Schuh zu locker können Sie beim Klettern nicht genügend Druck ausüben. Die Schuhspitze darf sich auf keinen Fall wegbiegen lassen. Kletterschuhe können – wie Wanderschuhe – auch online bestellt werden, um sie zu Hause in Ruhe anzuprobieren und zu testen. Schließlich darf jeder Kunde das Rückgaberecht beanspruchen. Der deutsche Outdoor-Online-Shop Bergzeit liefert ab einem Bestellwert von 50 € sogar kostenlos nach Österreich.

Über den Autor:

Auf diesem Wander-Blog dreht sich alles um den Freizeitsport an der frischen Luft in Deutschland und Österreich.
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